Militärausgaben: der Tod ist ihr Geschäft

 

01.08.2017


Auf diesem brennenden Planeten nehmen die Militärhaushalte zu. Kaum hatte Trump Ende Februar angekündigt, dass die USA im Jahr 2018 ihre Militärausgaben um 9% erhöhen würden, verkündete China Anfang März, dass es 7% an zusätzlichen Mitteln dafür aufwenden wird. Die USA haben den größten Militärhaushalt der Welt mit etwa 600 Milliarden Dollar pro Jahr, was den Ausgaben der zehn darauf folgenden Länder zusammen entspricht. Sie geben siebenmal mehr aus als China und sogar zwanzig mal mehr, wenn man die Zahl pro Einwohner hernimmt. Sogar das Militärbudget eines kleinen Landes wie Österreich ist fast so hoch wie das Budget der UNICEF, der Kinderhilfsorganisation der UNO, die den Kindern der ganzen Welt helfen soll.

Weltweit belaufen sich alle Militärhaushalte zusammen auf etwa 1600 Milliarden Euro pro Jahr. Nichts ist zu teuer, damit die Generäle den Tod auf industrieller Ebene planen und die Kanonenhändler die Gewinne dieses wenig rühmlichen Handels einnehmen. Laut UNO würde nur ein Achtel dieser Summe ausreichen um den Hunger weltweit bis 2030 zu beseitigen. Aber dafür muss zuerst mit dem Kapitalismus und seinen Plagen, dem Militarismus Schluss gemacht werden.

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