Tirol – Profit vor Leben

 

17.3.2020

 

Die isländische Regierung hat bereits am 5. März eine Warnung herausgegeben, dass in Ischgl, Tirol ein großer Ansteckungsherd für das Coronavirus ist. Mehrere hundert Skandinavier/innen haben sich nachweislich bei ihrem Schiurlaub dort angesteckt. Tiroler Notärzt/innen schlugen Alarm, dass sich eine Katastrophe entwickelt. Trotzdem hat die Politik nicht reagiert, sondern ließ die Schilifte noch 10 Tage bis zum Sonntag offen. Etwa 300 Urlauber konnten noch in Ruhe in Innsbrucker Hotels umbuchen und damit möglicherweise die Krankheit weiterverbreiten. Die Hotel- und Tourismusbranche rieb sich sicher ordentlich die Hände, denn das Geld floss noch reichlich. Jetzt wurde das Gebiet unter Quarantäne gestellt, mit massiven Einschränkungen für alle, die dort wohnen. Die zukünftigen Kranken und möglicherweise Toten haben die profitgierigen Chefs der Tourismus und Hotelbranche mit zu verantworten. Sie sollten die Kosten für die Krankenbehandlungen übernehmen. Das wäre das Mindeste.

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