Aus den Betrieben


Opel – eine Million Euro - Geschenk als Belohnung für Jobabbau?

Soeben wurde bekannt, dass das Opel-Werk in Wien-Aspern eine Million Euro an Unterstützung von der Stadt Wien bekommen wird. Aber warum, bitte? Der PSA-Konzern, zudem Opel nun gehört, ist sehr gesund und hat für das Jahr 2017 einen Rekordgewinn von 1,9 Milliarden Euro (+11,5% im Vergleich zum Vorjahr) angekündigt.

250 Millionen geleistete Überstunden in Österreich – das sind 150.000 Vollzeitstellen

Laut Statistik Austria wurden letztes Jahr 250 Millionen Überstunden und Mehrstunden in Österreich geleistet. Davon wurden geschätzte 45 Mio. nicht einmal bezahlt. Das entspricht der Jahresvollzeitarbeitszeit von 150.000 Personen, circa ein Drittel der Zahl der Arbeitslosen. Diesem Überstundenübel den Kampf ansagen, das wäre mal ein echter Schritt…

Deutsche Bank: Nein zu den Entlassungen, die den Profit sichern sollen!

Bis Ende 2019 will die Deutsche Bank 7 000 Arbeitsstellen vernichten, von insgesamt fast 100 000 Angestellten in etwa sechzig Ländern. Als Ausrede werden Verluste in den drei letzten Jahren angegeben.

Bipa Kapitalistenrechnung: Mehr Fläche minus Filialen macht weniger Personal!

Obwohl sich die REWE-Group damit rühmt letztes Jahr einen Rekordumsatz von 49,4 Mrd. Euro gemacht zu haben, sollen nun in Österreich 50 bis 100 Bipa-Standorte schließen.

Sparkurs der Regierung bedroht Unfallkrankenhäuser

Noch letzte Woche hat die FPÖ-Gesundheitsministerin Hartinger-Klein darauf bestanden, dass die allgemeine Unfallversicherung (AUVA) 500 Millionen Euro einsparen muss, oder sie wird dicht gemacht. Und wieso sollte gespart werden? Damit die Unternehmer weniger Unfallversicherungsbeiträge pro Arbeitnehmer (nämlich nur mehr 0,8%, also 500 Millionen…

Opel: die Frechheit der Leitung

Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass bei Opel in der Wiener Produktion  140 Kollegen von Jobabbau betroffen sein werden. Das sind 10% der Belegschaft. Nachdem die Chefs seit mehr als zwei Jahren die Verlagerung der Motorenproduktion von Wien nach Ungarn/Szentgotthart vorbereitet haben, haben sie die Arbeitenden im Unklaren über ihre Zukunft…

Sozialwirtschaft - sie haben den Schritt der kollektiven Aktion gewählt – gut so!

Nach einem 2-tägigen Warnstreik wurde ein neuer Kollektivvertrag zwischen Gewerkschaft und Arbeitgeberseite für die Sozialwirtschaft verhandelt. Das Ergebnis ist eine Lohnerhöhung von 2,5% oder mindestens 48 Euro.

Oberösterreich: unverschämte Kündigungen bei Elektronikfirma

Erst im Februar wurde bekannt, dass letztes Jahr bei der oberösterreichischen Elektronikfirma Technosert mehrere Mitarbeiter in der Produktion gekündigt wurden, nachdem sie gleichzeitig im Krankenstand waren. Fünf von ihnen sollen gekündigt worden sein, sieben dürften aus hohem Leidensdruck heraus selbst gekündigt haben.

Sozialwirtschaft: Warnstreiks für 35 Stunden Woche

In mehreren Betrieben der Sozialwirtschaft haben die dort Arbeitenden, also Heimhilfen, Krankenpfleger/innen in privaten Einrichtungen, Sozialarbeiter/innen,… am 15.2 und 16.2. gestreikt. Sie fordern im Rahmen der Kollektivvertragsverhandlungen die Reduzierung der Arbeitszeit auf 35 Stunden pro Woche.

Wiens Spitäler: Der Zynismus mit den Gangbetten

Anfang Februar kündigte die Stadt Wien gemeinsam mit dem Krankenanstaltenverbund Maßnahmen gegen das Problem der Gangbetten in Wiens Spitälern an. Das Problem ist aber nicht neu. Seit Langem sprechen die Verantwortlichen von einer Überlastung im Winter durch die Grippewelle.

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