Aus den Betrieben


Ausbeutung bei der Post

Nachdem die Post von der Privatisierungswelle 2006 erfasst wurde, haben immer weniger Beschäftigte immer mehr schultern müssen. Zwischen 2009 und 2019 wurde ein Fünftel der Belegschaft, nämlich 5.000 Mitarbeiter/innen, abgebaut. An ihre Stelle traten Schein-Selbständige, die einer Hetze sondergleichen ausgesetzt sind. Bis zu 300 Pakete täglich…

Freiwilliger 24-Stunden Arbeitstag?

Nicht nur die Spitäler leiden seit Jahren unter Personalmangel. Schon lange fehlen der Berufsrettung in Wien Leute. Die Corona-Krise verschlimmert die Lage dermaßen, dass viele Sanitäter/innen nach einem 12-Stunden Dienst weitere 12 Stunden arbeiten sollen.

Opel Aspern – 300 weitere Arbeiter/innen ohne Job

Mitte Oktober ist der letzte Motor im Opel-Werk Wien Aspern vom Band gelaufen. 300 Arbeiter/innen werden Ende des Jahres ihren Job verlieren. Laut Betriebsrat gehen 100 von ihnen angeblich freiwillig. 200 Arbeiter/innen sind aber gar nicht einverstanden. Darunter sind auch viele ältere Kolleg/innen, denen es nicht leichtfällt, in der derzeitigen…

Personalmangel in den Spitälern: Die Pensionist/innen sollen jetzt helfen

Da die zweite Covid-Welle nun zu einem gefährlichen Mangel an Pflege- und ärztlichem Personal geführt hat, will der Wiener Stadtrat Hacker pensionierte ehemalige Beschäftigte zurück auf die Stationen holen. Seit mehr als 8 Monaten leben wir mit der Covid-Epidemie. Währenddessen hätten die Verantwortlichen der Politik eine Ausbildungsoffensive…

MAN Steyr – eine Lügenbande von Chefs

Der Traton-Konzern - eine Tochterfirma von VW - zu dem der Nutzfahrzeughersteller MAN gehört, hat trotz Krise für das dritte Quartal 2020 Gewinne von 160 Mio. Euro veröffentlicht. Es gibt sogar eine Produktionssteigerung: 19% mehr Busse und LKWs wurden im Vergleich zum Vorjahr produziert. Trotzdem will der Konzern den Standort in Steyr bis 2023…

Seilbahnbauer Doppelmayr: Profit und Kündigungen

Der vorarlbergische Konzern Doppelmayr, der Weltmarktführer im Seilbahnbau ist, kündigt 95 Beschäftigte in Wolfsberg. 120 Leiharbeiter/innen wurden außerdem nicht mehr eingestellt. Zusätzlich sind, von März bis September, 500 Beschäftigte in Kurzarbeit geschickt worden. Dennoch kann sich der Konzern nicht beklagen.

Hinter dem Schönreden, die große Misere der Krankenhäuser

Während die Regierung sich bemüht, die Lage zwar als ernst aber noch unter Kontrolle darzustellen, gerät die Situation in einigen Krankenhäusern immer mehr aus dem Ruder. Besonders in Oberösterreich. Kürzlich ist die Zahl der Intensivbetten um 50 zusätzliche Betten aufgestockt worden. Da sogar diese zusätzlichen Intensivbetten bald voll sind,…

2,50 Euro pro Stunde für Erntehelfer/innen – „das machen ja alle so“

Im September kam die besondere Ausbeutung von Erntehelfer/innen im Marchfeld ans Licht. Ausländische Erntehelfer/innen haben bei einem Marchfelder Gemüsebauern für 2,50 Euro die Stunde gehackelt. Laut Salzburger Nachrichten dürfte der Bauer die Arbeiter/innen sogar 100 Stunden pro Woche am Feld schuften haben lassen. Als Erklärung bei der…

Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen – der Fisch stinkt von oben

Ein weiteres Spital in Wien wird nun Stück für Stück zusammengespart. Das Lorenz-Böhler-Unfallkrankenhaus, das besonders auf Arbeitsunfälle spezialisiert ist, hat seit 1.Oktober keinen Schockraum mehr. In so einem Raum werden Schwerverletzte erstversorgt. Überhaupt soll in Zukunft nicht einmal mehr ein Arzt oder eine Ärztin rund um die Uhr da sein.…

Metaller KV – Ein allerletztes Abkommen

Die Kollektivvertragsverhandlungen der Metaller, waren dieses Jahr sofort nach dem Start beendet, ohne dass die Gewerkschaft die geringste Arbeitskampfmaßnahme organisiert hat. Sie hat sich diesmal im Eiltempo mit den Unternehmern auf ein Plus von 1,45% geeinigt. Was eine Kaufkraftsenkung bedeutet, da im Juli die Inflation bereits bei 1,7% lag.

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