Aus den Betrieben


Corona-Gefahr – Chefs sollen nicht über unsere Gesundheit entscheiden dürfen

So viele Arbeitende müssen weiterhin in die Arbeit gehen, obwohl ihr Betrieb gar nicht zur notwendigen Infrastruktur gehört. Obwohl ihre Arbeit durchaus ein paar Wochen ruhen könnte. Die Chefs dürfen auch entscheiden, ob sie es erlauben, dass die Arbeitenden Homeoffice machen. In so einigen Betrieben wäre das sehr wohl möglich, aber um die…

1450: Verantwortungsvolle Aufgabe - unverantwortlich organisiert

Die Nummer 1450, bei der man anrufen soll, wenn man vermutet an Corona erkrankt zu sein, war in den letzten beiden Wochen regelmäßig überlastet. Es gab mehrere Stunden Wartezeit, wenn man überhaupt durchgekommen ist.

H&M: Der Konzern hätte die Mittel, die Einkommen zu sichern

Wegen der Corona-Krise will der Modekonzern H&M seine geringfügigen Angestellten in Österreich einvernehmlich vom 1. bis zum 30. April in den unbezahlten Urlaub schicken. Damit werden genau diejenigen, die am wenigsten verdienen, mindestens ein Monat lang gar kein Einkommen mehr haben. Darunter sind viele Alleinerzieherinnen, die auf das…

Laborketten – Unsicherheit für Beschäftigte trotz Profit

Während bei vielen Kranken aus Mangel an Tests gar kein Corona-Test gemacht wird, bieten einige Labors die Tests (Rachenabstriche) privat um 200 - 400 Euro an. Obwohl die Labors dadurch eine schöne Zusatz-Geldquelle haben, müssen die Beschäftigten, die sonst für das Blutabnehmen zuständig sind, derzeit ihren Urlaub aufbrauchen und fürchten danach…

Heimhilfen ungeschützt

Nicht nur aus Spitälern kommen immer wieder Klagen, dass Teile der Schutzausrüstung vor Infektionen fehlen, vor allem Masken. Auch in anderen Bereichen der Pflege ist das so. So etwa auch bei vielen Heimhelfer/innen, die älteren Menschen beim Haushalt, bei Einkäufen oder auch bei der Körperpflege helfen. Dabei gehört gerade diese Altersgruppe zu…

Linz: Streik gegen unverantwortliches Verhalten der Firmenleitung

In Oberösterreich haben am Mittwoch, den 18.3., die Arbeiter/innen eines Metallerbetriebs in Linz zwei Stunden lang gestreikt. Obwohl die Corona-Fälle in Oberösterreich immer mehr werden, denken viele Produktionsbetriebe immer noch nicht daran, die Produktion vorübergehend einzustellen. Die Arbeiter/innen haben zu Recht der Leitung vorgeworfen,…

Die Verachtung an der ungarischen Grenze

Wozu egoistische Alleingänge führen zeigt nun das Beispiel Ungarn, das seine Grenzen nur in kurzen Zeitfenstern öffnet und es dürfen nur ungarische Staatsbürger oder Gütertransporte passieren. Am Grenzübergang Nickelsdorf stecken Gruppen von Personen immer wieder fest, weil die Grenze für sie geschlossen ist. Sie müssen nun dort in Ansammlungen…

Coronavirus – wieso haben die großen Werke noch offen?

Während Gruppen ab 5 Personen von der Polizei aufgefordert werden auseinanderzugehen, arbeiten viele große Betriebe mit hunderten Arbeiter/innen weiterhin wie bisher. Ebenso arbeiten viele Bauarbeiter weiterhin, wie bisher. Aber auch große Unternehmen der Elektro- und Metallindustrie haben weiterhin geöffnet. Was daran ist lebensnotwendig, dass…

RHI Magnesita Trieben: Arbeitsplatzabbau aus Profitgier

Der Großkonzern RHI Magnesita für Feuerfest-Materialien baut trotz hoher Gewinne im letzten Jahr weitere 100 Arbeitsplätze in Trieben, in der Steiermark, ab. Der Konzern, der Weltmarktführer in seiner Sparte ist, konnte zuletzt den Gewinn um 83% auf 165 Millionen Euro steigern. Nach den vielen Kündigungen der letzten Jahre folgt wahrscheinlich…

Bank Austria Mutter Uni Credit wird 8.000 Stellen abbauen

Die Unicredit, zu der die Bank Austria gehört, hat bekannt gegeben, dass 8.000 Vollzeitstellen bis 2023 wegfallen werden. In Österreich, Italien und Deutschland sollen 21% der Arbeitsplätze und ein Viertel der Filialen verschwinden. Seit 2007 sind in dieser Bankengruppe 26.650 Stellen gestrichen worden, davon 800 Stellen 2015 bei der Bank Austria.

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