Die tägliche Ausbeutung im Bauwesen

 

Der Matzleinsdorferplatz in Wien und die Triester Straße sind schon lange bekannt als Arbeiterstrich. Hier stehen echte Tagelöhner, die jeden Tag aufs Neue hoffen, für ein bisschen Geld auf eine Baustelle mitgenommen zu werden. Viele von ihnen stammen aus Osteuropa und sind auf diese Knochenarbeit angewiesen, um sich und ihren Familien das Überleben in der Heimat zu sichern. Auch immer mehr Flüchtlinge bieten dort ihre Arbeitskraft an. In den seltensten Fällen werden sie von den Chefs krankenversichert und bekommen einen Lohn von wenigen Euros in der Stunde. Diejenigen, die sie mitnehmen, sind oft sogar Tochterfirmen oder Subfirmen von großen Baukonzernen wie der Strabag. Es kommt auch immer wieder vor, dass am Ende weniger gezahlt wird, als vereinbart wird. Der Verein „Undok“ versucht diese schlecht gestellten Arbeiter/innen zu beraten. Letztes Jahr wurden die Fördergelder für diesen Verein aus dem Sozialministerium um die Hälfte gekürzt. Gleichzeitig wird es in Zukunft weniger Kontrollen bei Betrieben geben, da auch bei Finanzprüfern gespart wird. Eine Arbeiterfeindlicher Politik auf dem Rücken der Ärmsten!

 

 

aus unserer Zeitung Dezember 2018

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