Protest im Krankenhaus Nord

 

30.12.2019

 

Am 8. und am 17. Dezember hat es Arbeitsniederlegungen und Personalversammlungen im Krankenhaus Nord gegeben. Die Arbeitenden sind wütend, dass immer weniger Personen immer mehr Arbeit übernehmen und Überstunden ansammeln müssen. Außerdem arbeiten viele Bedienstete an Geräten, für die ihnen die Einschulung fehlt. Das betrifft besonders das Pflegepersonal auf der Intensivstation, was unverantwortlich ist, sowohl für die Pflege als auch für die Patient/innen. Die Kinderabteilung wurde sogar wegen Personalmangels vorübergehend geschlossen. Auf der Orthopädie mussten zeitweise 30 Betten gesperrt werden. Trotzdem versichern die Chefs, dass die Versorgung gewährleistet wäre. Ja, vielleicht die Versorgung von ein paar wenigen Zimmern für Privatpatient/innen. Die Leitung hat kurz nach den Versammlungen 70 zusätzliche Stellen versprochen. Aber eine genaue Auskunft bis wann, und wo das Personal aufgestockt wird, gab es nicht. Die Kolleg/innen brauchen keine leeren Versprechungen, sondern Taten!

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