RHI Magnesita Trieben: Arbeitsplatzabbau aus Profitgier

 

19.02.2020

 

Der Großkonzern RHI Magnesita für Feuerfest-Materialien baut trotz hoher Gewinne im letzten Jahr weitere 100 Arbeitsplätze in Trieben, in der Steiermark, ab. Der Konzern, der Weltmarktführer in seiner Sparte ist, konnte zuletzt den Gewinn um 83% auf 165 Millionen Euro steigern.

Nach den vielen Kündigungen der letzten Jahre folgt wahrscheinlich bald die endgültige Einstellung des Werks. 20 Mitarbeiter/innen bleiben vorerst übrig. Die Zerschlagung erfolgt aus reiner Profitgier, denn das Werk lief gut und gut funktionierende Ausrüstung ist vorhanden: Schachtöfen, Pressen, Tunnelöfen und sämtliche Maschinen.

Für die Gemeinde ist das eine Katastrophe. Zum einen, weil so viele ihre Jobs verlieren, zum anderen, weil es sehr teuer ist den giftigen Müll, der auf dem Gelände lagert, zu entsorgen.

Die Arbeiter/innen in Trieben hoffen zu Recht auf die Solidarität der Kolleg/innen an den anderen Standorten in der Steiermark, in Veitsch, Breitenau und Leoben-Göss. Denn eines ist sicher: Ein Konzern, der aus Profitgier ein Werk schließt, wird sich danach das Nächste vornehmen. Und dagegen können wir nur gemeinsam ankommen.

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