Weniger arbeiten, damit alle einen Job haben

 

 

22.9.2022

 

Österreich hat – laut des Instituts Statista – die 2. längste Arbeitszeit der EU: 42,1 Arbeitsstunden pro Woche, gleich hinter Griechenland (43,8 Stunden). Darunter nicht eingerechnet, die unzähligen nicht aufgezeichneten Arbeitsstunden, die viele aus Angst um ihren Arbeitsplatz oder weil man nicht mit dem Chef diskutieren möchte, nicht aufschreiben.

Jeder Arbeitende, der den steigenden Druck im Betrieb spürt, die Kolleg/innen im Burnout sieht oder selbst am Limit ist, hat also gute Gründe, wütend zu werden. Es mangelt nicht an Arbeitslosen, die gerne einen normalen Lohn zum Leben hätten. Aber für die Unternehmen ist es billiger, die gleiche Arbeit durch weniger Leute verrichten zu lassen, während andere nichts zu tun haben und langsam in die Armut fallen.

Dagegen gibt es nur eine Lösung: die Aufteilung der vorhandenen Arbeit unter allen, ohne Lohneinbußen, und ihre Finanzierung durch die riesigen Profite, die die Großbetriebe seit Jahrzehnten machen.

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