Österreich


Sozialwirtschaft: Warnstreiks für 35 Stunden Woche

In mehreren Betrieben der Sozialwirtschaft haben die dort Arbeitenden, also Heimhilfen, Krankenpfleger/innen in privaten Einrichtungen, Sozialarbeiter/innen,… am 15.2 und 16.2. gestreikt. Sie fordern im Rahmen der Kollektivvertragsverhandlungen die Reduzierung der Arbeitszeit auf 35 Stunden pro Woche.

Kindergärten in OÖ: Sparmaßnahmen auf dem Rücken der Ärmsten

Wie familienfreundlich Schwarz-Blau ist, zeigt die oberösterreichische Landesregierung: Seit Anfang Februar sollen die Eltern für die Kindergartenbetreuung am Nachmittag zahlen. In Steyr wurde bereits die Hälfte der Kinder, in Wels ein Drittel abgemeldet, weil sich die Eltern die Zusatzkosten nicht leisten können. 3% des Brutto - Familieneinkommens…

Wiens Spitäler: Der Zynismus mit den Gangbetten

Anfang Februar kündigte die Stadt Wien gemeinsam mit dem Krankenanstaltenverbund Maßnahmen gegen das Problem der Gangbetten in Wiens Spitälern an. Das Problem ist aber nicht neu. Seit Langem sprechen die Verantwortlichen von einer Überlastung im Winter durch die Grippewelle.

AUVA muss 500 Millionen sparen, weil die Unternehmer dank ÖVP/FPÖ weniger einzahlen

Im Zuge der Zusammenlegung der Krankenkassen, wird den Unternehmern ein großes Geschenk gemacht. 500 Millionen Euro wird die ÖVP/FPÖ Regierung ihnen schenken. Denn sie sollen in Zukunft statt 1,3% nur noch 0,8% des Bruttolohns pro Beschäftigtem in den Topf für die allgemeine Unfallversicherung (AUVA) einbezahlen.

Nur Schafe schert man, keine Löwen!

FPÖ und NEOS wollen die Pflichtmitgliedschaft in Arbeiter- und Wirtschaftskammer abschaffen. Das würde vor allem den Unternehmen erlauben, die Kollektiverträge nicht mehr zu respektieren.

FPÖ - und täglich grüßt der Klassenkampf

H.C. Strache wettert immer öfter gegen den „Klassenkampf“, weil ja Unternehmer und Arbeiter „in einem Boot“ sitzen würden. Tja, sein Boot ist einer Galeere ähnlich, wo die Wächter und Schiffskommandanten gemeinsam mit denen, die im Bauch des Schiffes gefesselt ruderten, auch „in einem Boot“ saßen.

Austrian Airlines: Ausbeutung in der Luft

Eine Flugbegleiterin der AUA gab vor Kurzem in einem Interview dem ORF bekannt, dass sie inklusive Nacht- und Wochenenddiensten 1.200 Netto im Monat verdient. Ihr Essen für die Aufenthalte nimmt sie sich von zu Hause mit, da die Preise in manchen Destinationen sehr hoch sind.

Intensivstationen: Personalmangel ist tödlich

Eine aktuelle Studie von Fachleuten der medizinischen Universität Graz, die die Daten von 147.000 Patient/innen auf Intensivstationen zwischen 2012 und 2015 ausgewertet haben, zeigt, dass Kranke eher sterben wenn sie am Wochenende in die Intensivstation eingeliefert werden.

Kern und die Mindestpensionen: die Lüge und die Verachtung

Bundeskanzler Kern und die SPÖ sind der Meinung, 1.200 Euro Mindestpensionen wären nicht leistbar. Die aktuelle niedrigste Mindestpension von 889 Euro bzw. 1000 Euro ab 30 Jahren einbezahlten Beiträgen für die Sozialversicherung, wären also für Kern, das „Arbeiterkind aus Simmering“, ein angemessener Betrag als „Würdigung für ein Leben harter…

Die Bühnenshow der Politiker und die wahren Probleme der Arbeitenden

Am 15. Oktober wird gewählt, weil der Ehrgeiz mancher Politiker, besonders vom machthungrigen Herrn Kurz, zu einer vorgezogenen Wahl geführt hat. Die Großparteien tun so, als hätten sie gute Ideen für die Bevölkerung und präsentieren ihre Programme, die alt und verstaubt sind, nur in einer neuen Verpackung. Ihre Versprechen sind nämlich nichts…

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