Smash Racism !

Was ist Rassismus? Wie kann er bekämpft werden? Eine marxistische Analyse

 

Marxismus-Broschüre Nr. 32, Februar 2010, 48 Seiten A5, 2,5 Euro (plus Porto)

Bestellungen an: arka.org@gmx.at

Vorwort

In großen Teilen der Welt spielt Rassismus eine zentrale Rolle bei der Spaltung der Lohnabhängigen und Ausgebeuteten. Angesichts der Krise des Kapitalismus setzt die herrschende Klasse verstärkt auf Rassismus. Der Kampf dagegen wird in den kommenden Jahren eine wesentliche Herausforderung für die ArbeiterInnenbewegung darstellen.

Rassistische Antworten auf soziale Probleme kommen dabei nicht nur von der extremen und konservativen Rechten. Die Sozialdemokratie und die von ihr beherrschten Gewerkschaftsführungen tragen die standortchauvinistische Politik der „Festung Europa" voll mit - angeblich um „unseren Wohlfahrtsstaat" zu bewahren. Während sie die sozialen Errungenschaften gegen die Angriffe der KapitalistInnen nicht verteidigen, sind sie gegen zuwandernde Lohnabhängige plötzlich zum Kampf bereit.

In der vorliegende Broschüre arbeiten wir heraus, wie marxistische Positionen zu Rassismus, „Festung Europa" etc. aussehen können. Wir zeigen, warum Antirassismus mit Klassenkampf verbunden werden muss, um ernsthafte Erfolge erzielen zu können.

Der Haupttext dieser Broschüre sind unsere Thesen zu Rassismus und Antirassismus, die wir im November 2009 nach einem intensiven Diskussionsprozess angenommen haben. Sie beschäftigen sich mit der Entstehung des modernen Rassismus im Rahmen von Kolonialismus und Kapitalismus ebenso wie mit Konzepten von „Rassenauslese", mit dem offiziell „antirassistischen" Rassismus, auf den der Mainstream des Establishments in den letzten Jahrzehnten setzte ebenso wie mit dem Verhältnis von Rassismus und extremer Rechter, mit verschiedenen Formen des Rassismus wie mit den verschiedenen antirassistischen Kampfstrategien.

Dazu kommen ein Text, der sich mit der „Festung Europa", also der rassistischen Abschottungspolitik der EU (inklusive Deutschland und Österreich), beschäftigt, und ein Beitrag, der die Migrationspolitik der Schweiz behandelt.

Miodrag Jovanovic