Österreichischer Trotzkismus

Band 1: Von den Anfängen bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs

Band 2: Vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis heute


Marxismus-Buchreihe Nr. 33, Wien 2012, 970 Seiten

Die beiden Bände sind nur gemeinsam zu erwerben und kosten zusammen 35 Euro (plus Porto).

Bestellungen an: arka.org@gmx.at

Vorwort

Mit diesen beiden ausführlichen Bänden legen wir eine umfassende Darstellung der Entwicklung und der Positionen des Trotzkismus in Österreich vor. Unsere Arbeit zum gleichen Thema aus dem Jahr 1996 haben wir komplett überarbeitet, massiv erweitert und aktualisiert.

Die Geschichte, die in dieser Nummer von Marxismus erzählt wird, ist die Geschichte der revolutionären Bewegung in Österreich seit Mitte der 1920er Jahre. Es ist die Geschichte derjenigen, die gegen die sozialdemokratische Integration der Arbeiter/innen/bewegung in das kapitalistische System ankämpften. Es ist die Geschichte derjenigen, die gegen die stalinistische Politik der friedlichen Koexistenz mit dem Imperialismus, der Volksfront mit Teilen der Bourgeoisie und die Unterordnung unter die Interessen der sowjetischen Bürokratie die politische Unabhängigkeit der Arbeiter/innen/klasse verteidigten. Es ist die Geschichte derjenigen, die – mit tauglichen und weniger tauglichen politischen Positionen – versuchten, in Österreich einen Beitrag zur internationalen Revolution der Arbeiter/innen/klasse und zur Errichtung einer rätedemokratischen sozialistischen Weltrepublik zu leisten.

Es ist die Geschichte einer Bewegung, die gegen den Strom schwamm, die in Opposition zur Rechtsentwicklung in der Zwischenkriegszeit, zur faschistischen Diktatur und schließlich zur jahrzehntelangen relativen Stabilität des Kapitalismus nach 1945 stand. Es ist in der Folge auch die Geschichte einer politischen Strömung, die – wie jede Bewegung in Isolation und Defensive – eine Reihe von internen Auseinandersetzungen, Richtungsstreitigkeiten und sektiererischen Verhaltensweisen hervorgebracht hat. Es ist die Geschichte derjenigen, die unter für revolutionäre Kräfte sehr schlechten Bedingungen – mit unterschiedlichem Erfolg – hartnäckig versuchten, das Beste rauszuholen und die Grundlagen für spätere günstigere Bedingungen zu legen.

Dabei hat sich ein reichhaltiger Erfahrungsschatz angehäuft – Erfolge und Misserfolge im Organisationsaufbau, Errungenschaften und Fehler in politischen Fragen, Einflüsse von Gesellschaft und reformistischer Arbeiter/innen/bewegung und der Umgang damit und so weiter. Aus diesen Erfahrungen lassen sich eine Reihe von Lehren und Schlussfolgerungen für die gegenwärtige und zukünftige revolutionäre Bewegung ableiten.

Der österreichische Trotzkismus entstand 1927 aus der KPÖ, genauer gesagt aus dem Flügel um Josef Frey, der sich besonders aus der Betriebsarbeiter/innen/schaft zusammensetzte. Die trotzkistische KPÖ (Opposition) hatte ihre Hochburgen in Wien und der Steiermark. Schließlich entstanden mit der Mahnruf-Gruppe und den Bolschewiki-Leninisten noch zwei weitere, kleinere trotzkistische Gruppierungen.

Mit der Errichtung der austrofaschistischen Diktatur benannte sich die KPÖ (O) in Kampfbund zur Befreiung der Arbeiterklasse um, der sich aus Schutzbundkämpfern deutlich verstärken konnte. Am Vorabend des Zweiten Weltkrieges zerfiel der Kampfbund um die Frage der richtigen Kriegstaktik in mehrere Strömungen, die sich schließlich bis 1944 wieder weitgehend zusammengeschlossen hatten und 1945 die Internationalen Kommunisten Österreichs (IKÖ) gründeten.

In der Zeit des Nazi-Terrors wurde die kleine Gruppe Gegen den Strom vom Regime zerschlagen und ihre führenden Aktivisten Franz Kascha und Josef Jakobovits exekutiert. Die jüdische Trotzkistin Franziska Dworak wurde in Ausschwitz ermordet. Insgesamt hat der Trotzkismus in Österreich die NS-Diktatur aber weit besser überstanden als in den meisten anderen Ländern. Das lag vor allem an der straffen Organisation und der guten konspirativen Arbeit, die Frey „seiner" Organisation beigebracht hatte.

Die IKÖ war die österreichische Sektion der Vierten Internationale. Sie stand zwar der opportunistischen Anpassung der internationalen Führung zuerst an den Titoismus, dann an Stalinismus und Sozialdemokratie kritisch gegenüber, verblieb aber dennoch – aus Alternativlosigkeit – in ihrem Verband. Der kleinere, 1947 von einer Minderheit neu formierte Kampfbund war mit dem 1938 in die Schweiz emigrierten Frey verbunden.

Beide Strömungen mussten auch in der Besatzungszeit weiterhin mehr oder weniger konspirativ agieren. Das bedeutete einen massiven Nachteil gegenüber der legalen Arbeiter/innen/bewegung (also SPÖ und KPÖ). Dennoch führte die IKÖ den Schuharbeiter/innen/streik von 1948. Der lange kapitalistische Boom, der in Österreich ab den 1950er Jahren einsetzte, drängte die revolutionären Kräfte allerdings immer mehr in die Isolation und führte dazu, dass auch die IKÖ immer mehr zu einer Kleingruppe wurde.

Als sich ab Ende der 1960er Jahre, auf der Grundlage der Jugendradikalisierung, eine neue linksradikale und auch trotzkistische Szene entwickelte, waren bei der Neuformierung von Organisationen nur noch wenige Aktivist/inn/en von IKÖ beziehungsweise Kampfbund dabei. Die neuen Organisationen, die vor allem in den 1970er Jahren gebildet wurden, stützten sich – anders als der österreichische Trotzkismus von den 1920er bis in die 1960er Jahre – vor allem auf Student/inn/en. Die dominante Strömung der 1970er und 1980er Jahre war die Gruppe Revolutionäre Marxisten (GRM).

Der Zusammenbruch der stalinistischen Staaten und die damit verbundene bürgerliche Offensive wirkten sich auf die ganze Linke aus. Für den österreichischen Trotzkismus waren die frühen 1990er Jahre eine Zeit des Umbruches. Während sich der Niedergang der GRM fortgesetzt hatte, stiegen andere Gruppierungen auf beziehungsweise entstanden neu. In den letzten 15 Jahren gab es im österreichischen Trotzkismus keine vorherrschende Strömung, sondern eine Reihe von Organisationen mit ähnlichem Gewicht.

Angesichts des weitgehenden Verschwindens des Maoismus, des Niedergangs von KPÖ und den sozialdemokratischen Jugendorganisationen ist das relative Gewicht des Trotzkismus in der österreichischen Linken ab den 1990er Jahren deutlich gestiegen. Die Zahl der in Gruppierungen aus trotzkistischer Tradition Organisierten hat sich in den letzten zwanzig Jahren verdoppelt bis verdreifacht. Allerdings ist die Verankerung dieser Gruppierungen in den Kernschichten der österreichischen Arbeiter/innen/klasse kaum vorhanden, was für Organisationen mit marxistischem Anspruch doch eine dramatische Schwäche darstellt.

Unsere 1996 publizierte Arbeit zum Trotzkismus in Österreich bestand aus zwei Teilen: Band 1 bestand im Wesentlichen aus einer Analyse der historischen Entwicklung dieser politischen Strömung von Mitte der 1920er bis Mitte der 1990er Jahre, die wir unter dem Namen Ulrich Angerer (einem Pseudonym von Eric Wegner) veröffentlicht haben. Die Geschichte von den 1920er Jahren bis 1945 wurde dabei – weil es dazu bereits einige andere Publikationen gab – sehr überblicksmäßig gestaltet. Der Schwerpunkt der Arbeit von Angerer/Wegner lag auf der detaillierten Untersuchung der IKÖ und des Kampfbundes zwischen 1945 und den 1960er Jahren, eine Zeitspanne, die davor noch nicht wirklich untersucht worden war. Die Entwicklung von Ende der 1960er Jahre bis Mitte der 1990er Jahre wurde dann wieder eher überblicksmäßig abgehandelt. Der Band 2 von 1996 bestand aus Interviews mit Veteran/inn/en der trotzkistischen Bewegung sowie einem eigenen Artikel zum Schuharbeiter/innen/streik von 1948.

Für die jetzt vorliegende Neuauflage haben wir alle Teile, also auch die bis 1945 und die ab den späten 1960er Jahren, detailliert ausgearbeitet – und wir haben einen völlig neuen Teil zur Zeit von den frühen 1990er Jahren bis heute hinzugefügt. Die Autoren der verschiedenen Teile sind – wie im Inhaltsverzeichnis ersichtlich – jeweils entweder Manfred Scharinger oder Eric Wegner, in einzelnen Fällen auch beide gemeinsam. Einzig der Text zum Schuharbeiter/innen/streik stammt von Paul Roth.

Band 1 dieser Neuauflage besteht aus fünf Teilen: Teil 1 untersucht die Rahmenbedingungen der Entstehung des österreichischen Trotzkismus. Teil 2 beschäftigt sich mit der trotzkistischen Bewegung von 1927 bis 1934, also der Schlussphase der Ersten Republik, Teil 3 mit ihrer weiteren Entwicklung im Austrofaschismus, Teil 4 mit der im Nazi-Regime. Teil 5 beschreibt die Neugruppierung in der Zeit des Kriegsendes und der Exkurs 1 zeigt die Haltung der Trotzkist/inn/en zur neu entstandenen Theorie einer österreichischen Nation.

Band 2 startet mit einem Exkurs, nämlich mit einer Skizze der weiteren Entwicklung des internationalen Trotzkismus. Teil 6 analysiert die Entwicklung der IKÖ bis zu ihrem Ende in den 1960er Jahren, Teil 7 die des Kampfbundes bis in die 1970er Jahre. Danach folgt der Exkurs 3 zum Schuharbeiter/innen/streik von 1948. Teil 8 beschreibt die Neuformierung von einer Reihe von Organisationen mit trotzkistischem Anspruch ab den frühen 1970er Jahren und ihre Politik bis Anfang der 1990er Jahre. Teil 9 untersucht die aus trotzkistischer Tradition kommenden Gruppierungen der letzten Jahre, ihren personellen Aufstieg und ihre Positionierungen. Teil 10 besteht aus den Erinnerungen der Veteran/inn/en der trotzkistischen Bewegung.

Wenn wir, als Mitglieder einer trotzkistischen Organisation, eine solche historische Arbeit veröffentlichen, sind wir – weil das grundsätzlich gar nicht anders möglich wäre – natürlich nicht neutral. Wir haben politische Positionen, die wir richtig finden und zu denen wir offen stehen, und wir nehmen Bewertungen vor. Dennoch versuchen wir, in der Tradition marxistischer Historiker/innen wie auch Trotzki einer war, allen beschriebenen Strömungen und Aktivist/inn/en in ihrem Bemühen um eine richtige revolutionäre Politik gerecht zu werden.

Historische marxistische Arbeiten sind für uns kein Selbstzweck, sondern müssen dem Ziel der Schaffung einer in der Arbeiter/innen/klasse verankerten Partei zur revolutionären Überwindung des Kapitalismus dienen. Auch wenn sich die heutige gesellschaftliche Lage in vielem von der Ersten Republik, erst recht von den faschistischen Diktaturen, aber auch von der Zeit der alliierten Besatzung oder den 1970er Jahren unterscheidet, so sind etliche Problematiken weiter existent: revolutionäre Kräfte als Minderheit der Arbeiter/innen/bewegung, Spannungsfeld zwischen opportunistischer Anpassung und sektiererisch-verknöcherter Abschottung, Frage der politisch-programmatischen Enge/Weite einer Organisation, Frage des Verhältnisse zu den Kernschichten der Arbeiter/innen/klasse. Aus diesbezüglichen und anderen Erfahrungen des österreichischen Trotzkismus der letzten Jahrzehnte zu lernen, bedeutet letztendlich auch, das – positive und negative – Erbe der vorangegangenen Generationen von revolutionären Kämpfer/inne/n produktiv aufzunehmen.

Inhalt Band 1

Vorwort ...............................................................................-7

-

1. Entstehungsbedingungen des österreichischen
Trotzkismus (Manfred Scharinger und Eric Wegner) .................-11

1.1. Bürokratisierung der Sowjetunion & Stalinisierung der
Komintern .....................................................................-11

1.2. Entstehung und Entwicklung des internationalen Trotzkismus bis
1945 ............................................................................-14

1.3. Die Entstehung des österreichischen Trotzkismus in der KPÖ .........-19

-

2. Die österreichische Linke Opposition 1927-1934
(Manfred Scharinger) ......................................................-28

2.1. Vom Ausschluss zur Gründung der Kommunistischen Partei
Österreichs (Opposition) ....................................................-28

2.2. Die trotzkistische Wende der KPÖ-Opposition ............................-41

2.3. Die Spaltung der österreichischen Linksopposition ........................-55

2.4. Die KPÖ (Opposition) nach der Spaltung von 1928 .....................-66

2.5. Die österreichische und die internationale Linksopposition bis 1929 ..-79

2.6. 1929 / 1930 – Einigung der österreichischen Linksopposition? .........-103

2.7. Von der Spitzel-Affäre ... .................................................-116

2.8. ... zur Einigungs-Farce 1931 ................................................-125

2.9. Die Mahnruf-Gruppe bis 1934 ...............................................-138

2.10. Trotzki und die österreichische Linksopposition .........................-158

2.11. Die KPÖ (Opposition) bis 1933 .............................................-170

-

3. Im Austrofaschismus 1934 bis 1938 (Manfred Scharinger) ......-191

3.1. Bolschewiki-Leninisten ......................................................-191

3.2. Revolutionäre Kommunisten ................................................-203

3.3. Kampfbund zur Befreiung der Arbeiterklasse ............................-233

-

4. Während des Naziregimes 1938 bis 1945
(Manfred Scharinger) .........................................................-264

4.1. Die Zersetzung des „Kampfbundes" .......................................-264

4.2. Proletarische Internationalisten ..............................................-291

4.3. Proletarische Revolutionäre ..................................................-303

4.4. Gegen den Strom ..............................................................-312

4.5. Trotzkistische Opfer des NS-Terrors ....................................... -326

4.6. Karl-Liebknecht-Bund (Internationale Kommunisten) ..................-337

-

5. Neugruppierung nach 1945 (Eric Wegner) ..........................-341

5.1. Karl-Liebknecht-Bund ........................................................-341

5.2. Internationale Kommunisten Österreichs ..................................-344

5.3. „Steiner"-Gruppe ..............................................................-347

5.4. (Rest-) Kampfbund ............................................................-350

5.5. Trotzkis Nachkriegsperspektive .............................................-354

5.6. Kontakt zur internationalen Führung .......................................-357

-

Exkurs 1 Die Trotzkist/inn/en zum Österreich-Nationalismus
(Eric Wegner) ..........................................................-361

1. Die Position Trotzkis .........................................................-363

2. Die Konkretisierung durch die österreichischen Trotzkist/inn/en ......-368

3. Schuschnigg-Volksabstimmung (und die Abstimmung im Saarland) ..-372

4. Positionsentwicklung der österreichischen Trotzkist/inn/en
von 1938 bis 1945 .............................................................-378

5. Ein amerikanischer Trotzkist zur österreichischen Nation ...............-388

6. Nach 1945 ......................................................................-396

-

Verzeichnis der zitierten Literatur ...........................................-403

Personenverzeichnis ............................................................-441

Inhalt Band 2

Exkurs 2: Weitere Entwicklung des internationalen
Trotzkismus (Eric Wegner) ....................................... -7

6. Stagnation und Niedergang während des kapitalistischen
Booms – die IKÖ von 1947 bis 1963 (Eric Wegner) ............ -14

6.1. Entrismus sui generis und die Spaltung der IKÖ ....................... -14

6.2. Wiedervereinigung unter der Ägide der Internationale ................ -27

6.3. Die Einschätzung der Sozialdemokratie durch die IKÖ ............... -39

6.4. Die Intervention in die Sozialdemokratie ................................ -52

6.5. Die IKÖ zu Titoismus und Stalinismus .................................. -67

6.6. „Wiederaufbau", Streikbewegungen und Staatsvertrag ................ -79

6.7. Der Zusammenbruch der IKÖ ............................................. -96

6.8. Gruppe Arbeiterkampf ..................................................... -105

Exkurs 3: Der Schuharbeiter/innen/streik 1948 (Paul Roth) ....... -109

1. Einleitung .................................................................... -109

2. Der Verlauf des Streiks ..................................................... -111

3. Die Rolle des ÖGB ......................................................... -119

4. Die Rolle der KPÖ .......................................................... -122

5. Die Bedeutung der Trotzkist/inn/en ....................................... -126

7. Die Entwicklung des Kampfbundes von 1947 bis 1975 -131
(Eric Wegner) ...............................................................

7.1. Konsolidierung Ende der 1940er Jahre ................................... -131

7.2. Niedergang und Orientierungskrise 1952 bis 1957 ..................... -139

7.3. Verhältnis zum Internationalem Sekretariat und zur IKÖ ............. -144

7.4. Kampfbund und Internationales Komitee ................................ -150

7.5. Stabilisierung in den späten 1950er und Fortschritte in den frühen
1960er Jahren ................................................................ -153

7.6. Konflikte um die Ausrichtung und das Ende des
Kampfbundes (1965-1973) ................................................ -156

7.7. Bewertung des Kampfbundes (im Vergleich zur IKÖ).................. -161

8. Österreichischer Trotzkismus von Anfang der 1970er bis
Anfang der 1990er Jahre (Manfred Scharinger / Eric Wegner) .. -164

8.1. Die Revolte .................................................................. -165

8.2. Österreichische Bolschewiki-Leninisten (ÖBL) ........................ -173

8.3. Verband Sozialistischer Mittelschüler (VSM) und Sozialistische
Aktion (SOAK) .............................................................. -176

8.4. Gruppe Revolutionäre Marxisten (GRM) / Sozialistische
Alternative (SOAL) ......................................................... -188

8.5. Trotzkistische Gruppe Österreichs ........................................ -208

8.6. Internationale Kommunistische Liga (IKL) .............................. -212

8.7. Gruppe Commune ........................................................... -223

8.8. Revolutionär Kommunistische Liga (RKL) .............................. -229

8.9. Gruppe Arbeiterstandpunkt / Gruppe ArbeiterInnenstandpunkt ...... -233

8.10. Vorwärts ...................................................................... -239

9. Organisationen von Anfang der 1990er Jahre bis heute
(Eric Wegner) ................................................................ -250

9.1. Sozialistische Alternative .................................................. -251

9.2. Linkswende .................................................................. -259

9.3. ArbeiterInnenstandpunkt / Liga der Sozialistischen Revolution /
Revolutionär-Kommunistische Organisation für die Befreiung ...... -272

9.4. Arbeitsgruppe Marxismus (AGM) ........................................ -284

9.5. IRO / GRA / GKK ........................................................... -298

9.6. Vorwärts/SLP ................................................................ -304

9.7. Der Funke ..................................................................... -324

9.8. Antifaschistische Linke (AL) .............................................. -342

9.9. Revolutionär Sozialistische Organisation (RSO) /
Organisation arbeiter.innen.kampf (ARKA) ............................ -350

Interviews und Erinnerungen ............................................... -366

Vorbemerkung............................................................ -366

Interview mit Franz Drexler
(Manfred Scharinger / Eric Wegner) ..................................... -367

Interview mit Franz Holba (Manfred Scharinger) .................. -387

Interview mit Friederike Schlesak
(Manfred Scharinger / Eric Wegner) ...................................... -404

Interview mit Friedrich Seidel (Paul Roth / Eric Wegner) ....... -420

Interview mit Heinrich Thomas
(Hans Schafranek / Manfred Scharinger / Eric Wegner) ............... -429

Gespräch mit den Genossen Alois, Anton und Pepperl
(Manfred Scharinger) ....................................................... -487

Franz Modliks Erinnerungen an den österreichischen
Trotzkismus (Reinhard Faltello / Eric Wegner) ...................... -498

Anmerkung zu Franz Modlik (Manfred Scharinger) ............... -516

Personenverzeichnis .......................................................... -517