19.12.2020
Die Regierung weigert sich seit Monaten, das Arbeitslosengeld zu erhöhen. Es ist in Österreich besonders niedrig und liegt von Beginn an bei 55% des Nettoeinkommens. Bei einem vorherigen Lohn von 1.400 Euro netto monatlich kommt man also nicht einmal auf 900 Euro Arbeitslosengeld. In dieser Zeit, wo die Arbeitslosigkeit stark angestiegen ist, trifft das viele prekär Beschäftigte, wie Kellner/innen, Köch/e/innen, Putzfrauen. Wie soll man von so wenig Geld leben?
Die Regierung kümmert sich ständig um die Unternehmen, die mit der Covid-Krise konfrontiert werden. Wovon in erster Linie die großen Unternehmen profitieren. Sie ist auch nicht von den Krisengewinnlern schockiert. Gegenüber den Arbeiter/innen, die ihren Job verloren haben, hat sie aber nur eine Losung: den Gürtel enger schnallen.