Extreme Einkommensschere: die Absurdität des Kapitalismus

 

07.02.2024

 

 

Laut einer Studie der Entwicklungsorganisation Oxfam haben die 5 reichsten Männer der Welt seit 2020 ihr Vermögen verdoppelt, und zwar auf 869 Milliarden Dollar. Das ist ein durchschnittlicher Gewinn von 14 Millionen pro Stunde. Währenddessen sind die unteren 60%, also fast 5 Milliarden Menschen, um 20 Milliarden ärmer geworden. Derselbe Unsinn besteht auch in Österreich: Laut dem Trend-Ranking 2023 besitzen die 5 reichsten Österreicher und ihre Familien mehr als die Hälfte der Bevölkerung, nämlich 88,6 Milliarden Euro. Wenn man die 20 reichsten nimmt, sind es sogar mehr als 60% des Reichtums aller Haushalte, also fast 140 Milliarden Euro.

Es mangelt nicht an Ideen, was man mit diesem Geld machen könnte: Krankenhäuser und Schulen, billige Wohnungen für alle, Infrastruktur aufbauen, in die Forschung gegen heute unheilbare Krankheiten investieren, die Arbeit unter allen aufteilen, und vieles mehr. Aber es liegt in den falschen Händen und wird für den privaten Luxus oder die Spekulation verwendet. Das ist völlig absurd. Ein Grund mehr, dieses System zu stürzen und eine andere Gesellschaft aufzubauen: eine Gesellschaft, in der die Arbeitenden über alles kollektiv und demokratisch entscheiden, was sie betrifft. Auch über den Profit, den sie durch ihre Arbeit schaffen.

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