Pflegekräfte der Ordensspitäler im Kampf für bessere Arbeitsbedingungen

 

3.2.2026

Am 22. Jänner streikten die Beschäftigten in 7 der insgesamt 8 Ordensspitäler Oberösterreichs für einen Tag. Sie fordern eine Anpassung der Löhne an die Inflation und die Verkürzung der Arbeitszeit von 40 auf 35 Stunden. Eine Pflegerin aus dem Klinikum Wels-Grieskirchen berichtet: „Am Ende des Tages sind wir ausgebrannt und der Kopf ist leer.” Viele überlegen deshalb oft schon nach einem Jahr, den Beruf zu wechseln. Außerdem erzählt sie von Betten, die aufgrund des Personalmangels leer bleiben und manche Stationen mussten deshalb sogar schließen.

Am 4. Februar findet die nächste Verhandlung zwischen Gewerkschaft und Spitalsbetreibern statt. Wer sich dort durchsetzen wird, liegt in den Händen des Spitalpersonals. Schon jetzt haben sie gezeigt, dass sie sich nicht mit leeren Worten zufriedengeben werden.

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