Opel: Allen Grund zur Empörung
Am 10. September haben die Opel-Arbeiter/innen im Asperner Werk das letzte F17 5-Gang-Getriebe hergestellt. Weil diese Produktion ausläuft, so heißt es, sollen 400 Arbeitende ihren Job verlieren. Ein sogernannter «Sozialplan» wurde schon ausgehandelt, aber große…
In Vorarlberg wurden im Juli drei Hotels angezeigt, da ihre Arbeiter/innen mehr als 90 Stunden in der Woche arbeiten mussten. Das bedeutet 13 Stunden pro Tag, 7 Tage die Woche. Eine Kontrolle des Arbeitsinspektorats in 57 Hotels hat ergeben, dass bei 23, also fast der Hälfte der Hotels, die…
Die Voest Alpine stellt sich auf einen Wirtschaftsrückgang, der besonders die Stahlproduktion treffen könnte, ein. Unter diesem Vorwand haben die Manager schon Sparmaßnahmen gestartet. „Kostenoptimierungsprogramme“ und „Effizienzsteigerungsprogramme“ nennen sie das. Oder auf gut Deutsch, Kündigung…
Während viele Chefs sich gerne darüber aufregen, dass die Arbeitenden angeblich so häufig im Krankenstand sind, deckt eine kürzliche Untersuchung auf, dass jeder Zweite Arbeitende in Österreich krank in die Arbeit geht, anstatt sich auszukurieren.
Aus der Sicht von Kurz und Kickl sollen Asylwerber in Zukunft bei Hilfsarbeiten (also Reinigung, Küchenbetrieb, Transporte, Instandhaltung, Landschaftspflege, etc.) einen Lohn von maximal 1,5 Euro pro Stunde erhalten. Es wäre ja so ungerecht den Zivildienern gegenüber, die einen mickrigen Lohn…
Am 11. März wurde bekannt, dass der Konzern STRABAG eine Geldbuße von 146 Millionen Euro für illegale Absprachen mit anderen Baufirmen zahlen muss. Das ist die höchste Kartellstrafe, die es in Österreich je gegeben hat. Viele Gemeinden, die in den vergangenen Jahren z.B. neue Schulen, Straßen oder…
Der amerikanische Imperialismus hat kurz nach der Einführung des Mullah-Regimes im Jahr 1979 seine Feindseligkeit gegenüber einer iranischen Macht zum Ausdruck gebracht, die, so reaktionär und diktatorisch sie auch sein mochte, sich weigerte, sich ohne Widerrede hinter Washington und dessen…
Gemeinsam mit Israel haben die Vereinigten Staaten begonnen, den Iran zu bombardieren. Seit Tagen hatte die US-Armee Truppen in der Region zusammengezogen, und mehrere Länder hatten empfohlen, das israelische Territorium zu verlassen. Diese Vorbereitungen waren die eines Krieges, dessen Opfer der…
Die Regierung hat gerade ein Asylpaket verabschiedet, das sich gewaschen hat. Im Juni soll es in Kraft treten. So werden Asylwerber/innen in Zukunft einem Bundesland zugeteilt, das sie nicht verlassen dürfen. Die Bundesländer können sie verpflichten in einem einzigen Bezirk zu bleiben.
Ausgehend von einem Streik kleiner Händler in Teheran am 28. Dezember breitet sich eine neue Welle des Protests gegen das Regime im Iran weiter aus, erfasst zahlreiche Städte und zieht verschiedene soziale Schichten mit sich.