Anschlag in Wien: Wir Arbeiter/innen dürfen uns nicht spalten lassen

 

03.11.2020

 

Die Ermordung mehrerer Leute in Wien am 2. November durch einen IS-Terroristen kann nur Entsetzen und Ekel hervorrufen. Diese Minderheit von fundamentalistischen Mördern behauptet, im Namen der Muslime zu sprechen. Sie wollen nur eines: allen ihre moralische Ordnung aufzwingen, in erster Linie bei den Muslimen selbst. Sie bedrohen diejenigen, angefangen mit den muslimischen Frauen, die sich nicht an ihre Regeln halten. Eine solche Diktatur üben sie schon in einigen Ländern, in denen sie an der Macht sind, aus.

 

Aber auch hier in Europa wachsen seit Jahren dieselben faschistischen Kräfte: Die Rechtsradikalen versuchen nämlich, die arbeitende Bevölkerung zu spalten und hetzen ständig gegen Migrant/innen, Ausländer/innen oder Andersdenkende. So z.B. in Deutschland, wo sie in den letzten 20 Jahren mehr als 200 Menschen ermordet haben. Aber auch in den USA, wo Trump sie immer wieder ermutigt. Die westlichen Rechtsextreme und die Islamisten sind Zwillinge und bereit, sich durch Terror, vor allem gegen die einfache Bevölkerung, durchzusetzen. Sie nutzen die Verwirrung und das Elend aus, in die die Wirtschaftskrise Millionen von Menschen stürzt, um von der Verantwortung des Großkapitals für die Plünderung des ganzen Planeten abzulenken. Sie predigen Intoleranz und wollen die Gesellschaft spalten. Beide sind tödliche Feinde der Arbeitenden.

 

Gegen die islamistische Barbarei und gegen den rassistischen politischen Kurs, der sich überall in Europa entwickelt, gibt es für die Arbeitenden, egal welcher Herkunft oder Hautfarbe, nur einen Weg: den der Klassensolidarität, um gemeinsam ihre Arbeits- und Lebensbedingungen zu verteidigen.

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