Der grenzenlose Zynismus der FPÖ

 

18.12.2018

Die FPÖ hat die Unverfrorenheit gehabt, die Republik Österreich auf 3,4 Millionen Schadensersatz wegen der Bundespräsidentenwahl 2016 zu verklagen. Weil diese Partei bei der Wiederholung der Wahl – die sie selber gefordert hatte! – angeblich weitere 3,4 Millionen Euro für Werbungskosten ausgeben musste. Wer sagt denn, dass die FPÖ so viel Geld für Wahlwerbung ausgeben muss? 3,4 Millionen ist nicht wenig Geld für einen Haufen Plakate und Kugelschreiber!

Die führenden FPÖ-Politiker waren doch selber früher diejenigen, die gegen die hohen Wahlkampfkosten der Parteibonzen gewettert haben. Was ist aus ihren wenigen guten Ansichten geworden? Jetzt betrachten sie offensichtlich, wie alle Politiker an der Macht, das öffentliche Geld als eine durch alle denkbaren Mittel zu plündernde Kassa. Jeder Cent des Staatsbudgets wäre besser aufgehoben, wenn er für Pensionen, Mindestsicherung oder Krankenhäuser ausgegeben würde.

Plakate


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