Iran: Die Proteste nehmen zu

 

26.9.2022

 

Nach dem Tod von Masha Amini, einer jungen Frau, die von der Sittenpolizei wegen eines "falsch getragenen" Kopftuchs verhaftet und getötet wurde, lassen die Demonstrationen nicht nach. Ganz im Gegenteil: Sie haben sich auf rund 30 Städte in zwei Dritteln der Provinzen des Landes ausgeweitet.

 

Tausende Frauen marschierten ohne Kopftuch oder verbrannten sie sogar, und riefen "Nein zum Kopftuch, Nein zum Turban, Ja zu Freiheit und Gleichheit".

 

Bei der Repression kamen mindestens 40 Menschen ums Leben und es kam zu Tausenden Verhaftungen. Doch das hält die Proteste gegen das reaktionäre und diktatorische Ayatollah-Regime nicht auf.

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