Keine Impfung gegen die kapitalistische Gier

 

12.10.2020

 

Mit humanistischer Pose hatte die englisch-schwedische Firma AstraZeneca behauptet, dass sie ihre zukünftige Impfung sehr billig verkaufen würde. Diese Impfung wird aber von der Oxford University getestet. Und ein Großteil der Forschung wurde mit öffentlichen Geldern finanziert. Unter anderem durch die Unsummen, die die Staaten vorgeschossen haben, um Millionen Impfdosen vorzubestellen.

In Brasilien wurde zwar ein Abkommen unterschrieben, damit eine Dosis nur zwischen 3 und 4 Dollar kostet. Das wird aber nur bis zum 1. Juli 2021 gelten. Und die britische Zeitung financial times hat Dokumente veröffentlicht, wo drinsteht, dass es nur dann weitergelten wird, wenn „AstraZeneca ehrlich und ohne Hintergedanken die Sars Cov2-Pandemie als nicht vorbei betrachtet.“ Mit anderen Worten: Nachdem der Konzern die Herstellung dieser Impfung von der öffentlichen finanzieren ließ, wird AstraZeneca den Preis nach Belieben erhöhen können und sich somit um seine super-Profite kümmern.    

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