Paradise Papers: Schatzsucher haben gute Karten

 

13.11.2017

 

Verschiedene Zeitungen haben gerade einige geheime Daten offengelegt, die zeigen, wie die Banken den Reichen der Welt helfen, einen Teil ihrer gigantischen Reichtümer in Steueroasen „verschwinden“ zu lassen. Nach den „Panama Papers“ vor 18 Monaten spricht man jetzt von den „Paradise Papers“.

Die französische Tageszeitung „Le Monde“ berichtet: Weltweit handelt es sich um eine Unsumme von ca. 350 Milliarden Euro, die die Reichen an Steuern nicht bezahlen. In Österreich soll das Meinl-Imperium und der Investmentbanker Wolfgang Flöttl involviert sein, der einen Milliardenbetrag der BAWAG verspekuliert hat. Weitere bekannte Unternehmen wie Siemens, Allianz, Bayer, Deutsche Bank und viele andere werden angeführt.

Jedenfalls, wenn uns der Staat oder die Unternehmen wieder einmal erzählen, dass sie bei uns sparen, entlassen und Löhne kürzen müssten, dann wissen wir, wo das Geld zu finden ist.

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