Aus den Betrieben


Bank Austria: 357 Millionen Gewinn auf dem Rücken der Beschäftigten und der Kunden

In nur einem halben Jahr (Stand: 29.08.2017) hat die Bank Austria einen Nettogewinn von 375 Millionen Euro gemacht. Gleichzeitig wird der Stellenabbau vorangetrieben. 288 Stellen sind es zur Jahresmitte weniger.

Diebstahl von Löhnen

Wie kürzlich bekannt wurde, erstritt die Arbeiterkammer Niederösterreich 24 Millionen Euro für die Arbeitenden im ersten Halbjahr 2017 vor Gericht. Dabei geht es um nicht bezahlte Überstunden, nicht korrekt bezahlten Lohn, Bezahlung unter dem Kollektivvertrag, usw. Im Vergleich zum Vergleichszeitraum vom vorigen Jahr sind es heuer 4 Millionen Euro…

Ein Krankenhaus ist keine Fabrik

Die Arbeit in den Krankenhäusern hat sich in den letzten Jahren immer mehr verdichtet. Eigene Berechnungsprogramme (die sogenannte PPR) errechnen den Pflegebedarf von Patienten. Leistungs- und Diagnosekataloge sollen den Behandlungsaufwand berechenbar machen.

1.300 Euro netto im Monat – kein Lohn zum Leben

420.000 Arbeitende in Österreich verdienen bei einem Vollzeitjob weniger als 1.300 Euro netto pro Monat.

Drogerie Müller: die abscheulichen Methoden eines Haies des Großhandels

Anfang des Jahres wurde eine Mitarbeiterin der Drogeriekette Müller gekündigt, „zufälligerweise“ kurz nachdem sie einen Betriebsrat gründen wollte. Nun kommen durch eine von der Gewerkschaft durchgeführte Befragung immer mehr katastrophale Arbeitsbedingungen ans Licht: Taschenkontrollen auch vor Kunden, Spindkontrollen, sogar ohne, dass die…

Opel: Die Arbeiter/innen sollen sich darauf vorbereiten, nicht die Opfer der Automobilgeier zu werden

Opel wird vielleicht an den französischen Konzern und Konkurrenten Peugeot (PSA) verkauft. Zumindest gibt es diesbezüglich seit Wochen heimliche Gespräche. Aber die Arbeitenden der zwei Konzerne haben dies erst vor kurzem durch die Medien erfahren.

Katastrophe in Wiens Spitälern, Resultat einer jahrelangen Personaleinsparung


Die Grippewelle in diesem Winter hat die Kapazitäten des Wiener Gesundheitswesens an ihre Grenzen gebracht. In allen Spitälern weiß man schon nicht mehr, wo und von wem die Patienten versorgt werden sollen. Sogar Gangbetten konnten zeitweise nicht einmal mehr angeboten werden. Von einem neuen und unerwarteten Problem kann aber nicht die Rede sein.

Arbeiter in Hochofen verbrannt- selbst schuld?

2012 sind zwei Arbeiter, ein 56-jähriger Schlosser und ein 49-jähriger Leiharbeiter, in einem Hochofen in einem Aluminiumwerk in Lend bei Salzburg verbrannt. Schon vor dem Unfall hatten mehrere Gutachten schwerwiegende sicherheitstechnische Mängel festgestellt. Die fehlerhafte Anlage war nicht einmal gewerbebehördlich genehmigt. Aber nichts wurde…

Mitarbeiterversammlungen bei Wiens Krankenhauspersonal

Das Personal der Wiener Krankenhäuser ist überlastet. Zu wenig Personal auf den Stationen, überfüllte Ambulanzen, Zerreißen zwischen Mitgefühl mit den Patient/innen und dem eigenen Wohlbefinden, Arbeitstage nach denen viele Betroffene nicht mehr klar denken können, sondern einfach nur in ein Bett fallen möchten.

Arbeiter bei Siemens

Wieder einmal Kündigungen von Leiharbeitern, Angst um den Arbeitsplatz bei den Fixen, Rucksackontrollen und andere Zumutungen bei Siemens. Arbeiter aus dem Werk in Wien-Simmering berichten:

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