Aus den Betrieben


Ein Krankenhaus ist keine Fabrik

Die Arbeit in den Krankenhäusern hat sich in den letzten Jahren immer mehr verdichtet. Eigene Berechnungsprogramme (die sogenannte PPR) errechnen den Pflegebedarf von Patienten. Leistungs- und Diagnosekataloge sollen den Behandlungsaufwand berechenbar machen.

1.300 Euro netto im Monat – kein Lohn zum Leben

420.000 Arbeitende in Österreich verdienen bei einem Vollzeitjob weniger als 1.300 Euro netto pro Monat.

Drogerie Müller: die abscheulichen Methoden eines Haies des Großhandels

Anfang des Jahres wurde eine Mitarbeiterin der Drogeriekette Müller gekündigt, „zufälligerweise“ kurz nachdem sie einen Betriebsrat gründen wollte. Nun kommen durch eine von der Gewerkschaft durchgeführte Befragung immer mehr katastrophale Arbeitsbedingungen ans Licht: Taschenkontrollen auch vor Kunden, Spindkontrollen, sogar ohne, dass die…

Opel: Die Arbeiter/innen sollen sich darauf vorbereiten, nicht die Opfer der Automobilgeier zu werden

Opel wird vielleicht an den französischen Konzern und Konkurrenten Peugeot (PSA) verkauft. Zumindest gibt es diesbezüglich seit Wochen heimliche Gespräche. Aber die Arbeitenden der zwei Konzerne haben dies erst vor kurzem durch die Medien erfahren.

Katastrophe in Wiens Spitälern, Resultat einer jahrelangen Personaleinsparung


Die Grippewelle in diesem Winter hat die Kapazitäten des Wiener Gesundheitswesens an ihre Grenzen gebracht. In allen Spitälern weiß man schon nicht mehr, wo und von wem die Patienten versorgt werden sollen. Sogar Gangbetten konnten zeitweise nicht einmal mehr angeboten werden. Von einem neuen und unerwarteten Problem kann aber nicht die Rede sein.

Arbeiter in Hochofen verbrannt- selbst schuld?

2012 sind zwei Arbeiter, ein 56-jähriger Schlosser und ein 49-jähriger Leiharbeiter, in einem Hochofen in einem Aluminiumwerk in Lend bei Salzburg verbrannt. Schon vor dem Unfall hatten mehrere Gutachten schwerwiegende sicherheitstechnische Mängel festgestellt. Die fehlerhafte Anlage war nicht einmal gewerbebehördlich genehmigt. Aber nichts wurde…

Mitarbeiterversammlungen bei Wiens Krankenhauspersonal

Das Personal der Wiener Krankenhäuser ist überlastet. Zu wenig Personal auf den Stationen, überfüllte Ambulanzen, Zerreißen zwischen Mitgefühl mit den Patient/innen und dem eigenen Wohlbefinden, Arbeitstage nach denen viele Betroffene nicht mehr klar denken können, sondern einfach nur in ein Bett fallen möchten.

Arbeiter bei Siemens

Wieder einmal Kündigungen von Leiharbeitern, Angst um den Arbeitsplatz bei den Fixen, Rucksackontrollen und andere Zumutungen bei Siemens. Arbeiter aus dem Werk in Wien-Simmering berichten:

Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen im AKH

Im Wiener AKH ist die Belastung für das Personal im letzten Jahr weiter gestiegen. Einsparungsmaßnahmen führten zu einer erschwerten Versorgung von Patientinnen und Patienten. Eine Krankenschwester erzählt aus ihrem Arbeitsalltag.

Zielpunkt-Pleite: Beschäftigte sollten Unternehmer/innen kontrollieren

Demnächst werden 2700 Beschäftigte der Zielpunktkette ihren Job verlieren. Aufgrund der Pleite sind Zahlungen für Löhne und Gehälter von 9,7 Millionen Euro ausständig. Die Arbeitenden erhalten vorerst ihre November- und Dezember-Löhne nicht und auch kein Weihnachtsgeld.

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