Mediamarkt und Saturn werfen Arbeitende über Bord für den Profit der Aktionäre

 

5.4.2021

 

Nach der Ankündigung letzten August vom Abbau von etwa 3.500 Stellen hat der Konzern Ceconomy, Besitzer von Mediamarkt und Saturn, Anfang April die Vernichtung  von 1.000 weiteren Arbeitsplätzen bekanntgegeben. Es handelt sich nun um 13 seiner insgesamt 419 Standorte, die geschlossen werden sollen. Grund für diese Entscheidung sei laut der Leitung der Lockdown und die Pandemie, wodurch die Kunden immer mehr im Internet kaufen würden, und nicht mehr vor Ort.

Tatsache bleibt aber, dass die Kündigungen und die Schließungen nicht mit der Pandemie angefangen haben. Schon seit langem vernichten zahlreiche Konzerne Arbeitsplätze, um trotz der Krise des Kapitalismus zu ihrem Gewinn zu kommen. Das tun sie, indem sie wie immer die Anzahl ihrer Beschäftigten reduzieren … und nicht den Profit der Aktionäre. Genau das macht heute Ceconomy.

Wenn der Konzern weniger verkauft, sollten aber die Arbeits- und Lebensbedingungen der Arbeitende Vorrang haben. Dazu sollte man auf den Profit der vergangenen Jahre zugreifen und die Kapitalisten zur Kasse bitten. Dieser Reichtum wurde von den Arbeitenden geschaffen, also sollte er in erster Linie ihnen zugutekommen.

Plakate


SPÖ bis FPÖ.jpg

Publikationen


Broschüre 41.jpg JS.jpg 1892 die erste Arbeiterinnenzeitung.jpg Buch33-1.jpg