Opel: die Frechheit der Leitung 

 

8.4.2018

Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass bei Opel in der Wiener Produktion 140 Kollegen von Jobabbau betroffen sein werden. Das sind 10% der Belegschaft. Nachdem die Chefs seit mehr als zwei Jahren die Verlagerung der Motorenproduktion von Wien nach Ungarn/Szentgotthart vorbereitet haben, haben sie die Arbeitenden im Unklaren über ihre Zukunft gelassen. Und was die Zukunft der Leiharbeiter ist, die in diesem Werk oft nur wenige Wochen eingestellt werden, das wird nicht einmal mit einem Wort erwähnt.

Währenddessen hat Carlos Tavares, der Chef des Peugeot-Konzerns, des neuen Besitzers von Opel, eine Extraprämie von 1 Million Euro bekommen… für die neuen Gewinnaussichten der Aktionäre, nach dem Kauf von Opel! Eine Prämie, die auf dem Rücken der Entlassenen gezahlt wird. Es spricht nichts gegen den Aufbau neuer Werke, aber der Jobabbau gehört verboten.

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