Sparkurs der Regierung bedroht Unfallkrankenhäuser

 

 

12.04.2018

 

Noch letzte Woche hat die FPÖ-Gesundheitsministerin Hartinger-Klein darauf bestanden, dass die allgemeine Unfallversicherung (AUVA) 500 Millionen Euro einsparen muss, oder sie wird dicht gemacht. Und wieso sollte gespart werden? Damit die Unternehmer weniger Unfallversicherungsbeiträge pro Arbeitnehmer/in (nämlich nur mehr 0,8%, also 500 Millionen Euro weniger als vorher) zahlen müssen. Mehrere Unfallkrankenhäuser, davon das Lorenz Böhler und das UKH Meidling in Wien hätten deutlich reduzieren müssen und wären vom Zusperren bedroht gewesen. Und das, obwohl in Wien die Situation auf den Unfallabteilungen verheerend ist. Alleine die Gangbetten, die es jetzt schon in Wiens Unfallabteilungen gibt, könnten eine weitere Abteilung füllen.

Nach Protesten der Belegschaft und vieler wütender Stimmen, musste die Ministerin zurückrudern. Aber die Sache ist noch nicht vorbei. Gespart werden sollen trotzdem 150 Millionen bei den Traumazentren.

Die beschäftigten Kolleg/innen haben Recht, wenn sie die Proteste weiterführen und verdienen unsere Unterstützung!

 

 

 

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